MeineOrientalischenRoller

 

Die ersten Orientalische Roller wurden in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts aus dem Osten Europas zu uns in Deutschland eingeführt. In Osteuropa kennt man mehrere Rollerrassen aber der Name "Orientalische Roller" war da lange Zeit nicht üblich. Der Name "Orientalische Roller" ist erst in Deutschland entstanden. Die Osteuropäischen Roller wurden oft nach Städten genannt wie z.B. der Odessa Roller oder der Debreciner Roller. Der genaue Ursprung der verschiedener Rollerrassen ist nicht bekannt. Sie sollen angeblich aus Innerasien oder sogar aus Indien stammen. Die Orientalische Roller zeigen jedoch eine hohen Verwandschaftsgrad aus zu dem Smyrnaer Roller. Der Smyrnaer Roller stammt, wie sein Name uns verrät, aus der ehemaligen Stadt Smyrna in Kleinasien, dem heutigen Izmir in der Türkei.Diese Smyrnaer Roller waren auch in Jugoslawien in der Stadt Sarajevo,noch häufig anzutreffen. Durch den langen Schnabel bedingt, erscheint der Kopf des Smyrna Roller langgezogen. Der Gegensatz ist bei Gegenüberstellung mit dem Orientalischen Roller auf den ersten Blick erkennbar. Er erscheint viel kleiner, sein Schnabel ist eckiger, sein Gefieder nicht so glänzend.

 

Rassemerkmale

Eigentlich sollte man annehmen, die Orientalische Roller wären immer glattfüßig wie es unsere Musterbeschreibung vorsieht, das stimmt jedoch nicht. Es gibt die Orientalischen Roller auch mit befiederten Beinen und nicht einmal selten. Bestrümpft sind sie in Rumänien häufig, Belatschte findet man in Ungarn. Wohlgemerkt handelt es sich dabei um richtige Orientalische Roller, die sonst in allen Punkten der Musterbeschreibung entsprechen. Aus diesem Grunde sind die Tauben in Rumänien und Ungarn sowohl glattfüßig wie auch mit gefiederten Beinen anerkannt.

Die Tauben sind mittelgroß. Der Kopf ist abgerundet, immer ohne Haube, mit etwas breiter, leicht gezogener Stirn. Der Schnabel ist mittellang und hellfleischfarbig. Ein dunkeler Stipp ist jedoch bei den schwarzen, Blauen und Vielfarbigen zulässig. Die Augen sind Perlfarbig, Blutäderchen in den Augen dürfen vorhanden sein. Der Hals ist mittellang, zur Kehle hin dünner, zum Körper hin stärker werdend. Der Rücken ist kurz und durch die ansteigende Schwanzlinie hohl. Die Schwingen hängen unter dem Schwanz. Der Schwanz wird erhoben getragen, er muss aus 14 - 18 Steuerfedern bestehen und leicht gewölbt sein. Doppelfedern, auch Zwillingsfedern genannt, in der Schwanzmitte kommen vor und werden gern gesehen. Die Bürzeldrüse fehlt. Die Beine sind mittellang glatt, bestrümpft, die Zehen eben bedeckend, kurz oder länger belatscht. Bei uns in Deutschland , züchtet man für die Ausstellung im Moment nur glattfüßige
Die Farbenschläge gibt es Einfarbige in Schwarz, Blau, Gelb und Weiß,dann zwischenfarben und zweifarbige, letztere sind Weiße mit schwarzer oder gelber Sprenkelung, Silberblaue mit roten oder gelben Flügelbinden und eben solchen Hals, dann Weißschläge, Weißschwänze und Vielfarbige, letztere auch Almondfarbige genannt.

Birmingham Roller

 

Unsere Hochflugtauben - Galerie.
Der Birmingham Roller soll hoch fliegen und sich nach rückwärts überschlagen. Sie sollen aber nicht nur einen überschlag machen, sondern vielmehr wie ein Ball sich lang andauernd und ununterbrochen überschlagen, was natürlich Sonderpunkte einbringt.

                

 

 

 

Nikolajewer Hochflieger



 Die Nikolajewer werden wegen ihrer guten Flugleistung auch "Nikolajevski" genannt. Die Rasse ist seit dem 18.Jahrhundert bekannt. Das Hauptzuchtgebiet liegt in der Ukraine, wo sie zum Flugsport gern verwendet werden. Sie fliegen dort fast 10 Stunden. Die Tauben sind schlagtreu und fliegen sehr hoch, man darf sie nur bei Windstille fliegen lassen. Die Tauben fliegen fast senkrecht auf. Bei ihren Flug segeln sie auch viel. Außerdem können sie auch mit weit ausgebreiteten Flügeln, leicht mit diesen schlagend, in der Luft an einer Stelle hängen, wie eine Lerche stehen "stojka" genannt.

 

Der Persische Hochflieger

 

 

 

 

Ringschlägertauben
Gehören einer kulturgeschichtlich einer sehr alten Rassegruppe an, die ihren Namen für das Ringschlagen der Täuber erhalten haben, ein spezielles Verhalten bei der Balz. Der Täuber nähert sich ruckernd dem Weibchen, hebt mit klatschendem Flügelschlag vom Boden oder Dach ab und schlägt in ca. einem Meter Höhe über der Täubin ein bis drei Ringe. Gute Täuber wiederholen dieses Spiel mehrfach hintereinander. Nach der Anpaarung, wenn die Täuber zu Neste treiben, ist deren Aktivität besonders intensiv. Der Sonderverein organisiert neben Sonderschauen für die Schönheitsbewertung jedes Jahr im Februar - vor Beginn der Zucht - einen Ringschlagwettbewerb, bei dem in der Regel 200 bis 250 Täuber getestet werden. Die besten Dreher einer jeden Rasse und eines jeden Farbenschlags erhalten Ehrenpreise. "Deutscher Meister" kann nur ein Ringschlägerzüchter werden, der mit seinen Tauben am Schönheitswettbewerb und dem Leistungsmessen der Ringschläger teilgenommen hat. Die Erringung des "Ringschlägerbandes" bedeutet höchsten Triumph für unsere Züchter. Ringschläger sind zutraulich und temperamentvoll, genügsam und robust. Sie sitzen selten still sondern sind fast immer klatschend in Bewegung. Sie umkreisen das Haus oder Gehöft, ohne weite Ausflüge zu unternehmen. Ihnen ist ein unbändiger Geschlechtstrieb zu eigen, deshalb sind sie fruchtbar und unkompliziert in der Aufzucht.

 Dies sind Rheinische Ringschläger,wir haben 2 Paare und hoffen auf reichlich Nachwuchs.

 

Pfautauben:

 

Standard

Herkunft:

Eine der ältesten Taubenrassen; aus Indien im 16. Jahrhundert nach Europa und um 1650 nach Deutschland eingeführt.

Gesamteindruck:

In Paradestellung steht bzw. läuft die Taube auf den Zehenspitzen. Der Kopf liegt bedingt durch den nach hinten gebogenen Hals auf dem Vorderkissen auf. Körper allseits gerundet, Stand breit und tief. Die Brust wird soweit wie möglich anghoben, die schmalen Flügel fest geschlossen und die Schwingen unter den tiefsten seitlichen Schwanzfedern getragen. Schwanz (Fächer) leicht konkav, also so breit und flach wie möglich, aufrecht getragen, d.h. von der Seite gesehen fast senkrecht, gut geschlossen und straff.

Rassemerkmale:

Kopf:
Klein, fein, zart gerundet, glatt.

Augen:
Dunkel bei Weisen und denjenigen, bei denen die weiße Farbe am Kopf vorherrschend ist, perlfarbig oder orange bei den anderen, jedoch wird perlfarbig angestrebt. Rand schmal und möglichst unauffällig, je nach Gefiederfarbe hell bis dunkel.

Schnabel:
Mittellang, schlank, hell bei Weißen, Roten, Gelben, Schildigen und Farbschwänzen, schwarz bei Schwarzen, Indigo-Dunkelgehämmerten und Andalusierfarbigen, dunkel bei Blaufarbigen, Kite, hornfarbig bei Dun, Silbernen, Vielfarbigen und De Roy. Warzen klein, glatt.

Hals:
Schlank, leicht und graziös gebogen. Die Länge des Halses soll der Länge des Rückens entsprechen, so daß der Kopf dicht auf dem Vorderkissen aufliegt und nicht durch den Schwanz (Fächer) gesteckt wird.

Rumpf:
Klein bis mittelgroß, kurz und rund, Brust- und Bauchpartie bilden eine ununterbrochene Linie. Angestrebt wird eine von allen Seiten betrachtet abgerundete Gesamterscheinung. Rücken in der Mitte etwas hohl.

Brust:
Breit, voll, gut gerundet, stark angehoben.

Kissen:
Voll und straff, so hoch wie möglich die Schwanzfedern hinten und vorne bedeckend. Das vordere Kissen dient als Ruhepunkt für den Kopf. Je ausgeprägter, breiter und dichter es ist, desto besser. Das hintere Kissen, aus den Keilfedern gebildet, breit dicht und straff.

Flügel:
Schmal, geschlossen, eng anliegend. Die Schwingenenden reichen von der Seite gesehen nur wenig hinter das Schwanzende. Der Flügelbug wird von den Brustfedern eingehüllt. Vorläufig sind mehr als 10 Handschwingen gestattet.

Schwanz (Fächer):
Zur Körpergröße passend, weder zu klein noch überverhältnismäßig groß, etwas konkav, kreisrund, auf beiden Seiten leicht den Boden berührend, sehr dicht und straff, aus langen breiten Federn bestehend, jede Feder die andere überdeckend. Die Anzahl der Federn ist nicht maßgebend für die Qualität des Schwanzes (Fächers). Federfahnen gut geschlossen. Etwas Frisur gestattet.

Beine:
Unbefiedert, kurz, kräftig, breit gestellt, weit vorne aus dem Rumpf kommend. Unterschenkel werden fast vollständig vom Bauchgefieder verdeckt und gehen ohne Absatz in die Brustrundung über.

Gefieder:
Straff und dicht.

Farbenschläge:

Weiß, Schwarz, silber, Dun, Rot, Gelb, Milky, aschfahl, Blau mit schwarzen Binden, Blau ohne Binden, Blaufahl, Rotfahl, Gelbfahl, Blaugehämmert, Blaufahl-gehämmert, Andalusierfarbig, Indigo-dunkelgehämmert, Viefarbig, Kite, Golddun, Agate rot, Agate gelb, De roy, blauschimmel, Blaufahl-schimmel, Spiegelschwanz rot, Spiegelschwanz gelb, Schwarzschildig, Rotschildig, Gelbschildig, Blau mit scharzen Binden schildig, Blau ohne Binden schildig, Blaugehämmert schildig, Rotfahl schildig, Gelbfahl schildig, Schwarzschwänzig, Rotschwänzig, Gelbschwänzig, Blauschwänzig, Weißschwanz schwarz, Weißschwanz rot, Weißschwanz gelb, Weißschwanz blau mit schwarzen Binden, Weißsschwanz blaugehämmert, Schwarzgetigert, Blaugetigert, Gelbgetigert, Schwarzgescheckt, Blaugescheckt.

Farbe und Zeichnung:

Alle Farben satt und glänzend. Weiße reinweiß, silberweiß glänzend, Silber gleichmäßig zart silbergrau ohne Binden und ohne Rost. Dun sind gleichmäßig gräulichbraun. Bei blauer Grundfarbe erscheinen Milky am Körpergefieder, Flügel und Schwanz (Fächer) wie mit feinem Puder überzogen, Binden möglichst dunkel. Vielfarbige haben auf creme- bis mandelfarbigem Grund möglichst gleichmäßig verteilt Sprenkel und Federn in verschiedenen Farben. Handschwingen und Schwanz sind cremefarbig bis weißlich mit blauen und schwarzen Sprenkeln bzw. Längsstreifen. Die Zeichnung wird mit dem alter dunkler. Täubinnen sind stets schwächer gezeichnet als Täuber. Die Farbe Kite ist Schwarzdunkel mit mehr oder weniger starkem Bronzeglanz in Hals und Brust sowie Bronzeeinlagerungen in Schwingen und Schwanz. Bei Golddun ist die Farbe aufgehellt mit gelblichem Anflug auf der Brust, der sich bis an das Bauchgefieder fortsetzt. Die Schwingen- und Fächerfedern sind an den Schäften gelblich angelaufen. Die Agate sind einfarbig, bzw. mit mehr oder weniger Weiß durchsetzt ohne festgesetzte Zeichnung. Die Handschwingen und Fächerfedern werden farbig verlangt; die Federschäfte sind weiß angelaufen. Bei der Farbe De Roy ist die Grundfarbe orangegelb, mit z. T. mahagonifarbenen Spritzern oder Flecken, gelegentlich mit etwas mehr oder weniger weiß durchsetzt. Schwingen- und Fächerfedern sind meist heller gefärbt. Aschfahle sind hellfahl ohne jegliche dunklere Abzeichen mit Ausnahme von Roteinlagerungen im Halsgefieder. Andalusierfarbige haben schwarzblaue Kopf- und Halsfarbe, Brust- und Bauchgefieder sowie Schwanz nur etwas heller, dunkelblaues Flügelschild möglichst mit schwarzer Säumung, dunkel auslaufende Schwingen, sehr wenig und unauffällige Rosteinlagerungen gestattet. Indigo-Dunkelgehämmerte haben bronzefarbiges Kopf-, Hals-, Brust- und Flügelschildgefieder; Schwingen, Schwanz und Kissen sind bläulich. Die Schimmel (Grizzle) haben mehr oder weniger weiße Einlagerungen in der Grundfarbe und schwarze bzw. dunkle Binden. Alle Binden rein und durchgehend. Schildige haben 6-12 weiße Schwingen, Spiegelschwänze haben auf jeder Schwanzfeder einen breiten, weißen Spiegelfleck, die bei glattem Schwanz (Fächer) aneinander gereiht auf farbigem Grund ein weißes Band bilden. Farbenschwänze mit möglichst farbigem und Weißschwänze mit möglichst weißem Vorder- und Hinterkissen. Getigerte und Gescheckte mit möglichst gleichmäßig verteilter Zeichnung, Getigerte müssen farbige Handschwingen und Schwanzfedern haben.

 

Grobe Fehler:

Mangelhafter Typ, zu grober Körper, nicht genügende Körperrundung, zu langer oder zu kurzer Rücken, stark sichtbarer Flügelbug, Spaltbrust, durch den Schwanz (Fächer) gesteckter Kopf, zu weit hinten angesetzter Beineinbau, zu hoher Stand, zu kurze Läufe (Stummelbeine), zu lange Schwingen, trichterförmiger Schwanz (Fächer), Schirmschwanz, schief getragener, zu kleiner oder lückenhafter Schwanz (Fächer), schmale oder weiche Schwanzfeder, Stoppeln an den Füßen, sehr magelhafte Farbe und Zeichnung

Lahoren zählen neben Elsternpurzlern auch zu unseren Tauben

 

Allgemeines zu Elsternpurzler:

Elsterpurzler
 - Musterbeschreibung -  
Herkunft:Abstammung ungewiß, nach einer Version von E. Zurth gehörten die Elsterpurzler einem alten indischen Taubesstamm an. Sicher ist lediglich, daß diese Tauben die Grundlage für die Erzüchtung "moderner" Tümmlerrassen bildeten und dabei dank ihrer Natürlichkeit in ihrer Art selbst erhalten geblieben sind.

Farbenschläge:

Schwarz, Rot, Gelb, Blau, Blaugehämmert und Blaufahl

Gesamteindruck:

Körper wirkt gedrungen und kräftig. Der Rücken wird leicht abfallend getragen, mittelhoch ist der Stand. Dichtes Gefieder, gut anliegend. Das Perlauge wird völlig rein gefordert.


Die Elsterpurzler sind unkomplozierte, robuste Rassetauben von lebhaftem Temprament. Sie sind gute Flieger und Purzler. Sie sollten unbedingt im Freiflug gehalten werden.

Lahore
 - Musterbeschreibung -  
Herkunft:1880 als Lebendfutter auf einem Tigertransport für den Berliner Zoo nach Deutschland gelangt.

Gesamteindruck:

Große, kräftige, langgezogene Formentaube mit eigenartiger Mantelzeichnung.

Rassemerkmale:

Die Kopfform ist ausgeprägt mit einer hohen, gewölbten Stirn. Die Augen sind dunkel, mit gut durchblutetem Augenrand. Der mittellange Schnabel ist ausnahmslos hell. Der Formentaubentyp wird besonders durch den starken Hals und der vollen, breiten Brust betont. Die Rückenlage ist fast waagerecht. Geschlossen müssen die langen, möglichst breiten Flügel sein und sie müssen auf dem breitfedrigen Schwanz aufliegen. Der Stand der nicht belatschten, jedoch stark bestrümpften Beine ist mittelhoch.

Farbenschläge:

Schwarz, Silber, Rot, Gelb, Blau mit schwarzen Binden, Blau ohne Binden, Blaugehämmert, Blaufahlgehämmert und Blaufahl mit dunklen Binden.

Die eigentümliche, nur den Lahore eigene Mantelzeichnung erweckt den Eindruck eines überhängenden Mantels, in einer der genannten Farben.

Haltung:

Lahore sind ruhige und in ihrem Wesen ausgeglichene Tauben. Die Unterbringung sollte auf ihre Körpergröße Rücksicht nehmen. Die Rasse eignet sich gleichgut für Volierenhaltung und Freiflug.


 

 

 

 

 

 


Es gibt in Deutschland drei Rassen mit Ringschlageigenschaft:
- die Rheinischen Ringschläger seit ca. 1850 mit Weißkopfzeichnung
- die Anatolischen Ringschläger seit 1981
- die Belgischen Ringschläger seit 1962


Einige Züchter sind bemüht, der belgischen Rasse das Ringschlagen wieder anzuzüchten. Dabei arbeiten wir mit den belgischen Züchtern zusammen.
Die Freunde aller Ringschlägerrassen arbeiten im Sonderverein der Züchter von Ringschlägertauben zusammengeschlossen. Dieser wurde 1921 gegründet und feierte 1996 sein 75jähriges Vereinsjubliäum.
Die besondere Faszination in der Beschäftigung mit Ringschlägern ergibt sich aus der Anforderung, zwei unterschiedliche Ziele züchterisch zu vereinen.
Der ideale Ringschläger ist eine Synthese aus vitaler Leistungsfähigkeit zum Ringschlag UND vollendeter Schönheit gemäß unserem Standard. Wir wollen "Leistung" und "Schönheit" in der Ringschlägerzucht gleichzeitig fördern, niemals das eine ohne das Andere! Darin steckt auch für den versierten Züchter eine hohe Anforderung
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Altholländische Kapuziner
 - Musterbeschreibung -

 

 

 

Herkunft:Vorfahr des Altholländischen Kapuziners ist der von holländischen Seefahrern etwa um 1500 aus Indien eingeführte und in seiner neuen Heimat gezüchtete asiatische Kapuziner-Tümmler. Später kreuzte man Perückentauben ein; sie haben fraglos den heutigen Stand der Rasse mitbestimmt. Die Anerkennung in der Bundesrepublik erfolgte 1967, die Gründung des Altholländischen Kapuziner-Klubs bereits 1965.

Gesamteindruck:

Die Rasse ist von mittlerer Größe. Der Körper wird fast waagerecht getragen. Charakteristisch ist die kragenförmige Struktur des Halsgefieders. Die Federstruktur des Halses besteht aus fest geschlossenen und nicht zu langen Federn. Die Kappe soll hoch, aufrecht stehend, dicht und gut gerundet sein.

Farbenschläge:

Anerkannt sind: Schwarz, Dun, Rot, Gelb, Blau mit schwarzen Binden, Blaufahl mit dunklen Binden, Getigert in Scharz, Rot und Gelb sowie einfarbig Weiß.

Bedeutung:

Die vitale und anspruchslose Rassetaube hat sich seit ihrer Anerkennung einen festen Freundeskreis erworben.



 

 

Der Persische Hochflugpurzler wurde vor einigen Jahren durch einen in der BRD lebenden Perser zu uns gebracht. Es sind Flugtauben, unter denen es Soloflieger, Schwarmflieger und Purzler gibt. Bemerkenswert ist, das die Zeichnung bei den weißen Tieren nach der ersten Mauser erst weiß wird. Im Nestgefieder sind Schwingen und Schwanz farbig und das übrige Gefieder ist stark mit farbigen Federn durchsetzt. Nach der Mauser bleiben oft nur noch einige farbige Federchen am Hals und Kopf übrig, alles andere Gefieder wird weiß. Die Tiere fliegen im Hochflug bis 10 Stunden. Beim Purzeln ist natürlich die Zeit eingeschränkt.

Unser erster Nachwuchs:Persische Hochfleiger

 sind wir nicht süß?? Natürlich die Tauben nicht ich *fg

 Sch.... mir nur nicht auf die Schulter!!! Naja Mutter kann waschen.

 Ups jetzt ist es passiert,noch nicht "stubenrein" die kleinen.

 Man was sind die quierlich!!

 

 Mutter blieb gottseidank verschont,aber sind die Beiden nicht hübsch??

 So kann nix passieren!! ;o) Diese beiden süßen Kerle sind jetzt ca.6Wochen alt und haben heute ihren ersten "Freigang" Heute ist der 17.März 2004 und die Sonne scheint endlich mal wieder,der Winter ist vorüber und der Frühling ist da.Perfektes Wetter für den ersten Gang ins Freie,und wie man sieht genießen die Beiden es sichtlich an der frischen Luft zu sein.Hoffendlich bleiben sie gesund und munter und zwischen Ihnen und einem Greifvogel immer genügend Abstand.

Klaukröpfer

Das ist eine unserer "Haagschen Tiltdouiven" auch "Klaukröpfer" genannt. In Den Haag wird profesioneller "Tilt" Sport mit ihnen betrieben. Ich habe einige dieser Tauben von einem Freund bekommen und bin so begeistert das ich sie seit zwei Jahren selber fliege und züchte. Diese Rasse zeichnet sich dadurch aus das sie sehr zahm und zutraulich werden, wenn man sich gut um sie kümmert und sie gut pflegt. Sie sind auch trotz ihres massigen Körpers recht wendig und können sehr elegant fliegen. Es kommt häufig vor, das meine Täuber fremde Tauben mit in den Heimatschlag mitbringen, sehr zum Leidwesen einiger benachbarter Brieftaubenzüchter, da ihre Tauben dann erst spät wieder nach "Hause" kommen. Darum lasse ich meine Kröpfer an den Wochenenden morgens nicht mehr raus weil die Brieftaubenzüchter ihren Sport genau so lieben wie ich meinen und da möchte ich mit meinen Tiltdouiven nicht stören

Meine Tiltdouiven sind zurtaulich und recht frech,eine Taubenrasse mit der man sich sehr intensiv beschäftigen soll. Wenn ihr Interesse an dieser Rasse habt meldet euch bei mir und ich gebe euch von meinen zahlreichen Jungtieren welche ab.Mehr darüber unter "Klaukröpfer"

Danziger Hochflieger
 - Musterbeschreibung - 
Herkunft:Die bereits vor dem Jahre 1800 vermutlich durch galizische Flößer über die Weichsel nach Danzig eingeführten Tümmler waren der Urstamm der Danziger Hochflieger. Diese ersten Danziger Flugtauben wurden in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Hilfe eines Täubers aus Kalkutta verfeinert und erhielten im laufe der Zeit ihre edle Form.

Gesamteindruck:

Der Danziger Hochflieger hat einen langen, schlanken und fast waagerecht getragenen Körper auf mittelhohem Stand. Der Schwanz wird von 14 - 18 breiten und langen Federn gebildet. Seine Form ist leicht gewölbt; er wird breit getragen. Der schmale Kopf besitzt eine langgezogene Stirn. Seine obere Begrenzung von der Schnabelspitze bis zur Scheitelhöhe erscheint als eine leicht ansteigende fast gerade Linie. Den Kopf ziert eine breite und hoch angesetzte lückenlose Kappe.

Farbenschläge:

Für die Zucht des Danziger Hochfliegers steht eine große Vielfalt von Farbenschlägen zur Verfügung. Als Grundeinteilung gelten: einfarbige, gemaserte, bunte, schimmel, hellschecken, geelsterte.

Haltung der Tiere:

Diese lebhafte Rassetaube ist zutraulich; ihre Zucht ist deshalb unproblematisch und somit auch Anfängern zu empfehlen. Auch heute noch gibt es gute und ausdauernd fliegende Danziger, die ihrem Namen alle Ehre machen. Die Rasse zählt deshalb mit zu den verbreitetsten Tümmlertauben.

Wienerhochflieger:

Der Wiener Hochflieger, entwickelte sich aus dem Alt-österreichischen Tümmler. Dieser Flugtyp wird nicht ausgestellt, er dient nur dem Hochflugsport. Unter ihnen sind die Hellstörche in der Überzahl. Von allen Flugtümmlern sind die Wiener die rasantesten und temperamentvollsten Flieger, die es gibt, sie stürmen den Wolken entgegen und sind zu vergleichen mit hoch gezüchteten Rennpferden. Wie diese können sie aber auch durchgehen, das bedeutet, sie können sich erschrecken sie können sich erschrecken durch Raubvögel, oder durch Luftspiegelung oder einfach in Überform sein und dann können sie abdrehen. Ich habe festgestellt, das die sehr robusten Tiere wenig zum Abdrehen neigen, die eleganteren, schnittigeren Tiere dagegen mehr. Die Wiener fliegen 4 stunden und mehr.

Cumulet:

Hierbei handelt es sich um Dauerflieger die bis zu 5 Stunden in großer Höhe fliegen

Serbischerhochflieger

Auch sie fliegen sehr hoch und recht ausdauernd zwischen 3 und 6 Std.

Anfang des 19.Jahrhunderts sind die Serbischen Hochflieger in der Gegend von Belgrad entstanden. Sie sollen von sehr alten Flugtümmlern aus der Türkei entstanden sein.

Die Serbischen Hochflieger fliegen sehr hoch und vor allem bei richtigem Training, sehr ausdauernd. Diese Tauben haben einen enormen Flugwillen. Ihre Beständigkeit, Genügsam und Zuverlässigkeit, sind doch sicherlich Faktoren die man schätzen muss, wenn gleich auch eine reihe Taubenfreunde an solch simplen Tauben nichts finden können. Denn es kommt ja noch vieles hinzu, welches der Freund des Serbischen Hochfliegers bewegt, gerade mit dieser Rasse zu fliegen. Die Serben fliegen zwischen 4 und 10 Stunden.

Name der Taube:

Serbischer Hochflieger.

Gesamteindruck:

Hauptsächlich werden die Serbischen Hochflieger nach Flugergebnissen gemessen. Am Ende eines jeden Flugjahres wird eine Siegerschau abgehalten. Die Tauben sind sehr elegante und schnittige Hochflieger, stets mit halbrunder schaufelförmige oder Spitzhaube geziert.

Kopf:

Mittelgroß mit Bestimmung des Körpers. Stirn ausgeprägt entwickelt, Nase weißfarblich, mittel entwickelt.

Augen:

Die Augen sind helle Perlaugen, bei Weiße und Schecken existieren Dunkle Augen gen. Scheckauge. Augenränder sind zart und schmal, weiß bis grau.

Schnabel:

Kräftig,etwas gebogen mittellang dunkel bis Rosa. Farbe braucht nicht entsprechend zu sein.

Hals:

Ist mittellang und kräftig.

Brust:

Ist gut entwickelt breit und kräftig.

Rücken:

Etwas gebogen, lang kräftig und breit.Die Flügel sind recht lang und kräftig. Die Schwingen werden auf dem Schwanz liegend getragen.

Schwanz:

Der Schwanz ist schön kompakt, lang gleichfallend und überragt den Schwungfedern. Ist 2 cm länger als der Flügel. Entstand der Steuerfedern sind 12-16 Federn.

Beine:

Sind kräftig mittellang. Rosarote Farbe und stets unbefiedert.

Gefieder:

Am Körper anliegend und glatt.

Haube:

Breite halbrunde schaufelförmige gezierte Haube, oder Spitzhaube.

Farbenschläge:

Sie kommen in allen Farben vor.

Grobe Fehler:

Roter Augenrand, Flügel unterm Schwanz getragen, Federfüße, Kreuzschnabel, glatte bezweck platte Haube auf dem Kopf getragen.

Bewertung:

Gesamteindruck –Form und Größe –Kopf und Kappe – Auge und Augenrand –Schnabel – Farbe und Zeichnung.

Ringgröße:7

Indische Pfautauben

    

Indische Pfautaube schwarz gescheckt                              Indische Pfautaube schwarz gescheckt

Ich züchte Indische Pfautauben nur noch im weissen Farbenschlag!!!!! 

Herkunft:
Jahrhundertealte asiatische Rasse, 1590 in Indien beschrieben. Aus den USA in Deutschland eingeführt, 1976 anerkannt.
Gesamteindruck:
Kräftig wirkende, vollfiedrige Taube mit waagerechter Körperhaltung, Schwanz leicht trichterförmig und aufrecht getragen, kurzer Fußbefiederung und variabler Kopfstruktur.
Farbenschläge:
Einfarbige: Weiß, Schwarz, Dun, Rot, Gelb, Blau mit schwarzen Binden, Blaugehämmert, Blaufahl, Blaufahl-Gehämmert, Milky; Vielfarbig
Spiegelschwänze: Rot und Gelb
Farbenschwänze: Schwarz, Rot, Gelb, Blau
Weißschwänze: Schwarz, Rot, Gelb, Blau, Blaugehämmert
Schildige: Schwarz, Rot, Gelb, Blau, Blaugehämmert
Gescheckte: Schwarz, Dun, Rot, Gelb, Blau mit schwarzen Binden, Blaugehämmert, Blaufahl, Blaufahl-Gehämmert, Milky

 


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